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Auf allen Ebenen Spaß gehabt:

- beim Bestellen
- beim Auspacken
- beim Wiedereinpacken & Transportieren
- beim Vorstellen der Reaktion
- bei der Spannung, welcher wohl gewählt werden und welcher meiner wird
- bei der Reaktion im Moment des Schenkens
- bei der Feststellung am PC, dass die Sache mit dem Fokus doch nicht wie gewollt funktionierte
und
- in Zukunft beim gemeinsamen Wandern und Spazierengehen mit unseren Pilzstöcken

Chuck Norris

fährt in England auf der rechten Seite.

Was ich am Winter liebe:

Dieses schnirksende Geräusch unter meinen Schritten auf noch gänzlich unberührtem Schnee.

AA

Und vor dem Spiegel schlägt die Profanität des Gesehenen einfach so in den Magen und hinterlässt Ratlosigkeit und erstmal auch Angst.

Vor Jahren blieben drei kahle Stellen nach einer Gestose.

Das war halt einfach so. War nichts dran zu ändern.

Und dann dieses beinah noch unmerklich Glatte unter der Fingerkuppe. Noch eine mehr. Und auf dem Nagel diese Dellen …

Und ich schwöre, wenn das mehr wird, dann fahre ich mit dem Rasierer über meinen Schädel und putze alles weg. Radikal. Wenn sich meine Haare wirklich vom Acker machen wollen, werde ich hoffentlich die Kraft haben, meinen Willen meinem Körper zuvor kommen zu lassen (und trotzdem hoffe ich, dass nichts ist, wie es aussieht …).

Schon seltsam, wie wichtig man solche Äußerlichkeiten nimmt. Sagt sich so leicht, dass das Innere zählt, so lange am Drumrum noch nichts fehlt.

Haare. So einfach und doch so viel …

Unfassbar …

Ja, nun, da sitze ich schon den ganzen Tag mit der Tastatur vor mir, hätte so vieles zu berichten von Wolle, gutem Essen, Kunst, Pilzstöcken, Strickstücken und einigem mehr.

Aber. Es. Kommt. Einfach. Nichts. Durch. Hört sich alles so nichtig an.

Hört sich alles so banal an, gegen den Inhalt der Nachrichten der letzten Tage. Immer das gleiche: Missbrauch. Ein Wort, das so viel unzutreffender ist, als das, wofür es steht: Vergewaltigung.

Einem Erdrutsch gleich in kirchlichen Institutionen wie Schulen und Domspatzen. Als wär das nicht schon ekelhaft genug, nun auch in einer ganz “normalen” Schule und die nicht ausgesprochene Hoffnung, dass sich auch in diesem Bereich nicht nur die Spitze eines Eisberges zeigt.

Es wird gesprochen über Opfer, deren Aussagen vertuscht und verharmlost, als übertrieben abgetan wurden. Es wird gesprochen von einem Täter, der, ach der Arme, geschützt werden müsse, da er suizidgefährdet sei. Wieviele der Opfer begingen Suizid nach dem Mord an ihrer Seele? Davon, dass diese Vergewaltigungen 10 Jahre nach ihrem 18. Geburtstag verjähren, wenn sie von den Opfern nicht zur Anzeige gebracht werden. Von Kopfnüssen, die aus Spaß gegeben wurden, während Eltern unter strafrechtlicher Verfolgung stehen, wenn sie ihre Kinder züchtigen. Davon, dass Kinder nicht nur von Schulleiter und Lehrern vergewaltigt wurden, sondern von diesen auch noch an Besucher der Schule ausgeliehen wurden. Eltern, die ohne es zu wissen, nicht zuletzt dafür zahlten, dass ihre Kinder zu Objekten degradiert wurden.

Eugen Drewermann wurde 1992 aus dem Priesteramt heraus suspendiert, weil er sich nicht scheute, andere Meinungen als die der katholischen Kirche öffentlich zu vertreten. Er wurde suspendiert wegen einer eigenen Meinung, nicht etwa weil er sich an ihm anvertrauten Kindern sexuell vergangen hätte.

Und der Papst schweigt. Und der Bruder des Papstes weiß auch nichts.

Das macht so sprachlos.

Ich frage mich, warum solche Missbräuche verjähren können, wenn die Opfer doch mit Beginn der Tat zu lebenslänglich verurteilt werden. Ich frage mich, warum die Kirche ihre Hand über solche perversen Schweine hält, warum sie nicht sofort exkommuniziert und dem Strafvollzug überstellt werden. Jesus hat gesagt “Lasset die Kindlein zu mir kommen” und hat damit definitiv nicht von der Befriedigung abartiger Triebe gesprochen.

Und der Papst schweigt. “Wir sind Papst” hieß es nach seiner Wahl. Brechreiz hat sie mir damals verursacht, diese Schlagzeile, heute möchte ich nur noch kotzen, wenn ich daran denke. “Wir sind Papst” – toller Hirte einer Institution, die offensichtlich in großem Maße vertuschte, verschwieg und sich an jedem einzelnen vergewaltigten Kind so noch ein zweites Mal verging. Noch irgendjemand Lust am Stolz?

Es wäre an der Zeit, die roten Schuhe, den Prunk & Protz abzulegen und 99 neue Thesen an die Kirchtüren zu schlagen und nicht mehr der Institution, sondern dem Menschen an sich zu dienen. Ein Glaubensbekenntnis, in dem der Glaube an die heilige katholische Kirche bejaht wird? Wie war das mit dem Gott und dem, dass es neben ihm keine anderen gibt?

Es wäre an der Zeit, dass Politiker sich weniger im Glanz eitler Selbstverliebtheit spiegeln, mal hier, mal dort das Tanzbeinchen schwingen und prassen da, wo andere darben, von denen sie gewählt werden möchten. Den Stinkefinger des Desinteresses bleibt auch dann ein Stinkefinger, wenn er mit rhetorischer Blasiertheit verbrämt wird. Wie war das noch mal mit der Frage, die man sich stellen soll? Sollte man nach dem fragen, was man für die Anderen tun könnte oder nach dem, was diese für einen selber tun können?

Anders kann ich mir nicht erklären, warum es möglich ist, dass Täter es so viel leichter haben können als ihre Opfer.

Denkt mal drüber nach, dass aus ganz normalen Kinder traumatisierte Opfer wurden, die kein Gehör fanden. Darüber, dass aus diesen schwer traumatisierten Kindern, schwer traumatisierte Erwachsene wurden. Schwer traumatisierte Erwachsene, die Partner haben, vielleicht Kinder. Darüber, das schwer traumatisierte Partner, schwer traumatisierte Eltern, ein gute Stück ihres Traumas in irgendeiner Form wiederum auch an ihre Partner, ihre Kinder weiter geben.

Und dann?

Ein Erdrutsch aus Leid. Aus nicht gehörtem, aus verleugnetem, aus unerwähnten, aus noch nicht mal gesühntem Leid.

So eine unfassbar grauenvolle Hypothek.

Als ich bei Knittaxa zum ersten Mal von der Testen Sie uns-Aktion von endlich zuhause.de las, empfand ich das als zu schön, um wahr zu sein: Ein Geschirr testen, darüber schreiben und es behalten zu dürfen? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen.

Nachdem sie aber darüber schrieb, dass ihres wohlbehalten daheim angekommen und auch gleich sehr positiv ausprobiert worden sei, sagte ich mir “Na, warum denn nicht?” und fasste den Entschluss, es auch einmal mit einer Teilnahmebewerbung zu probieren. Wirklich damit gerechnet, dass ich eine Zusage bekommen würde, habe ich allerdings nicht. Falsch gedacht, kann ich da nur sagen, denn wenige Tage später stand es vor mir, das Paket mit dem Kaffee-Service Vegas, das es mir auf der Homepage spontan angetan hatte.

Auch bei mir wanderte es erst einmal in den Geschirrspüler, während ich in der Zwischenzeit zwei volle Bleche mit Cranberry-Kokos-Cookies in den Ofen schob.

Fix und fertig sah das am Abend mit einem kakaobestäubten Milchhäubchen auf Kinderkaffee für mich so aus:

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Nein, meine Teller und Tassen werden nicht immer mit pink serviert, das wäre dann doch zuviel des Guten, aber dieses formschöne und einfach sehr gut designte Geschirr lässt für jede Laune des Lebens unzählige Variationen zu – und genau aus diesem Grund wird es bei uns wirklich zu einem Dauerbrenner und mit Sicherheit noch aufgestockt werden.

Mein Dank geht an die Initiatoren dieser tollen Marketing-Idee! Chapeau!

Ich mag Whoopi Goldberg. Eine grandiose, eine tolle Frau! Ich kenne sie leider nicht persönlich, nur aus ihren Filmen und dem, was sonst noch so über sie zu lesen, zu sehen, zu hören ist.

Meiner Meinung nach hat Whoopi für ihre Rolle in “Die Farbe Lila” einen Oscar verdient. Ach was, der ganze gottverdammte Film hätte jeden einzelnen Oscar der 11 verdient, für die er nominiert war und doch keinen einzigen bekam. Und wenn wir schon dabei sind, hätte er noch mehr als nur diese 11 verdient. Ich liebe diesen Film, der on top meiner all-time-favorites ist und der mich jedes Mal zum weinen bringt, wenn ich ihn sehe. Jedes verfluchte Mal.

Whoopi macht jetzt Werbung. Ich habe keine Lust, Werbung für Werbung zu machen, aber scheiß drauf, denn sie macht das so charmant und aufklärerisch, wie man es beim Thema “Leichte Blasenschwäche” nur machen kann – Hier die dazugehörige Website und ich empfehle jede einzelne der großen Damen und ihre pee-pee-Geschichte anzusehen. Meine Favoriten sind das Intro und die Princess & the pea, bei der ich mich vor Lachen hätte bepinkeln könnte, obwohl das Thema so anrüchig und ernst ist.

Inkontinenz – und sei es auch nur eine leichte – betrifft so viele Frauen und die, die mit dieser Problematik noch nie zu tun hatten, können sich gar nicht vorstellen, welche Auswirkungen auf das ganz normale, alltägliche Leben damit auftreten.

Ich bin froh und dankbar, davon nicht betroffen zu sein, was nicht heißt, dass ich nicht eines Tages auch zur Zielgruppe gehören könnte. Es schadet absolut nix, sich zu informieren.

Obstsalat

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Gestrickt aus:

Sockenklecks Editgion Tausendschön von Schoppel Wolle, Farbe Allez hop!, 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid, 100 g = 420 m, mit Nadelspiel 2,25 mm.

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Anleitung von Garnstudio DE-001.

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Diese wunderbar plakativen Farben verlangten für mich nach einer ganz einfachen Umsetzung, die trotzdem ein kleines bischen Pfiff mitbringt.

Das Stricken direkt aus dem Strickfleck heraus war eine ganz neue Erfahrung für mich, die sehr viel Spaß gemacht hat, denn dieser Fleck ist noch leichter als ein Knäuel zu transportieren; ich verstehe gar nicht, dass ich die Sockenkleckse noch nicht häufiger in den Strickblogs entdeckt habe.

Noro

-Wolle: Wunderbar farbig, ganz anders, polarisiert immer wieder mal, mag ich einfach in allen Versionen.

-Virus: Verheerend. Schafft es, innerhalb kürzester Zeit, Familienleben lahm zu legen. Höllische Wirkung. Braucht niemand und erst recht nicht in der extended version.

Wandel

Gestern früh noch fielen hysterisch die größten Schneeflocken dieses Winters vom Himmel, eine Stunde später waren sie wieder geschmolzen – und heute Abend grüßte im Kirschenbaum ein Amselhahn mit seinem ersten Lied im Jahr.

Auf dem Wege nach Hause sah ich voll Staunen die ersten Schneeglöckchenblütenspitzen sich in ihrer schützenden Nische zwischen Mauer und Quittenbaum aus satt feuchter brauner Erde schieben.

Er hat sowas tröstliches, dieser Wandel, mit seinem im sanften Wechsel der Zeiten geflüstertem Versprechen.

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